Nüsse zählen mit zu den gesündesten Lebensmitteln, denn sie haben eine sehr hohe Dichte an Vitaminen, Mineralstoffen und Spurenelementen, liefern viel pflanzliches Eiweiß und stärken die Darmgesundheit durch ihre Ballaststoffe.

Ihr einziger Nachteil ist ihr recht hoher Gehalt an den sogenannten Antinährstoffen: Das sind bestimmte Substanzen in der Pflanze, die eine effiziente Aufnahme an Nährstoffen verhindern, weil sie diese an sich binden. In kleineren Mengen ist das meist kein Problem aber wer gern und häufig zu Nüssen und Nussmus greift, kann sich eines ganz einfachen Tricks bedienen, um die Nüsse besser verdaulich zu machen und Nährstoffmängeln vorzubeugen: Die sogenannte Aktivierung.

Dabei werden die Nüsse in Salzwasser eingeweicht. Das Einweichen regt nämlich den Keimungsprozess an und es werden bestimmte Enzyme gebildet, welche die Phytinsäure abbauen und die Nährstoffe freigeben.

Anschließend können die Nüsse entweder zu Nussmus oder Milch verarbeitet oder zur Aufbewahrung getrocknet werden. Dafür lohnt sich die Anschaffung eines Dörrgeräts, du bekommst es schon relativ günstig und du sparst Energiekosten im Vergleich zum Trocknen im Backofen.

Die Nüsse bewahrst du anschließend am besten im Kühlschrank auf, damit sie länger haltbar bleiben.

Aktivierte Nüsse

Gericht Kleinigkeit

Zutaten
  

  • 4 Tassen Nüsse oder Kerne nach Wahl
  • 2 TL Salz

Anleitungen
 

  • Die Nüsse mit dem Salz und reichlich Wasser in eine Schüssel geben. Bei Zimmertemperatur für mindestens 8 Stunden (am besten über Nacht) einweichen lassen.
  • Anschließend die Nüsse gründlich abspülen und abtrocknen. Im Dörrgerät oder im Backofen bei 50°C Umluft für 10-12 Stunden trocknen lassen.
  • Die Nüsse in einem luftdichten Behälter verschließend und im Kühlschrank oder im Gefrierfach lagern.
Keyword glutenfrei, laktosefrei, vegan

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